Gedanken zu den Tony-Ausgängen?
Mich überrascht haben definitiv etwas die best actor/best actress entscheidung (obwohl ich kein fan von patti lupone bin, hatte ich sie und MC vorne gesehen). Aber die Gewinner haben es sicher auch verdient (trotz den zwischendurch aufgekommenen Gerüchten, dass der "best actor in a musical" schauspieler in jersey boys seine hohen töne nicht alle selbst sänge...).
Beim besten Nebendarsteller hatte ich wie die meisten Felciano als gewinner vermutet. Nun ja... es kommt wohl oft anders als man denkt.
Weiterhin best revival Pajama Game, gut, es läuft gut mit guten darstellern, aber dass es Sweeney schlägt...
Es schien hier wieder das Prinzip zu regieren, das schon beispielsweise 1998 (Lion King vs. Ragtime) und 1999 (Fosse vs. Parade) (und in modifizierter Form auch 2005 (Spamalot vs. Piazza vs. Spelling Bee vs. DRS)) genutzt wurde: gib der kommerziell erfolgreichsten show (JB) den "best musical" tony und dem zweiten dahinter (Drowsy) "best score" und "best book". Eine art von "so können wir keinem auf die füße treten....". Mutig ist es nicht gerade, eher eine Form der Kulturpolitik.
Desbezüglich fühle ich mich ehrlichgesagt unwohl mit der Tatsache, dass mit Jersey Boys zum ersten mal ein jukebox musical den tony für "best musical" geholt hat. Ja, ich weiß, sie waren schon in den vorhersagen die favoriten und es ist offenbar eine gut gemachte show, aber das macht es für mich nicht besser.
Soweit von mir erstmal...
Updated On: 6/12/06 at 04:53 AM